In einigen Fällen kann es vorkommen, dass sich eine Entzündung an der Wurzelspitze eines Zahns trotz einer durchgeführten Wurzelbehandlung nicht vollständig zurückbildet. Solche Situationen zeigen sich häufig durch wiederkehrende Schmerzen, empfindliche Zähne, wiederholte Abszesse oder durch Veränderungen, die auf Röntgenbildern sichtbar sind.
Anstatt den betroffenen Zahn direkt zu entfernen, kann in geeigneten Fällen eine Wurzelspitzenresektion (Apikale Resektion) durchgeführt werden. Dabei wird der entzündete Bereich an der Wurzelspitze chirurgisch entfernt, um die Infektion zu beseitigen und den Zahn zu erhalten.
In der Dentopol Zahnklinik in Istanbul wird eine Wurzelspitzenresektion sorgfältig geplant. Grundlage dafür sind eine klinische Untersuchung, eine Panoramaröntgenaufnahme und – falls erforderlich – zusätzliche bildgebende Verfahren. Dabei werden die Zahnstruktur, die Knochenverhältnisse und das Ausmaß der Entzündung gemeinsam bewertet.
Wenn bei Ihnen nach einer Wurzelbehandlung weiterhin Beschwerden auftreten, können Sie uns Ihre Röntgenbilder und eine kurze Beschreibung Ihrer Symptome senden. Unsere Zahnärzte können eine erste Einschätzung Ihrer Situation geben.
Was ist eine Wurzelspitzenresektion?
Die Wurzelspitzenresektion ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem der entzündete Bereich an der Spitze der Zahnwurzel entfernt wird. Dieses Verfahren kommt meist dann in Betracht, wenn eine zuvor durchgeführte Wurzelkanalbehandlung die Entzündung nicht vollständig beseitigen konnte.
Während der Operation wird das entzündete Gewebe im Bereich der Wurzelspitze entfernt und – falls notwendig ein kleiner Teil der Wurzelspitze abgetragen. Ziel der Behandlung ist es, die Infektion zu beseitigen und den Zahn langfristig zu erhalten.
Nicht jeder Zahn eignet sich für diese Behandlung. Ob eine Wurzelspitzenresektion sinnvoll ist, wird nach einer gründlichen klinischen und radiologischen Untersuchung entschieden.
Wann ist eine Wurzelspitzenresektion notwendig?
In bestimmten Fällen kann eine chirurgische Behandlung der Wurzelspitze empfohlen werden, insbesondere wenn andere Behandlungsmethoden nicht zum gewünschten Ergebnis geführt haben.
Typische Situationen sind:
- Entzündungen an der Wurzelspitze nach einer Wurzelkanalbehandlung
- sichtbare Läsionen an der Wurzelspitze auf Röntgenbildern
- wiederkehrende Zahnabszesse
- Fälle, in denen eine erneute Wurzelbehandlung nicht möglich oder nicht sinnvoll ist
Die Entscheidung für eine Wurzelspitzenresektion wird immer individuell getroffen und hängt von mehreren Faktoren ab, darunter der Zustand des Zahns, die Knochenstruktur und die allgemeine Mundgesundheit.
Die endgültige Entscheidung wird nach einer klinischen Untersuchung getroffen.
Digitale Voranalyse für Patienten aus dem Ausland
Wenn Sie weiter entfernt wohnen oder zunächst eine Einschätzung wünschen, können Sie uns über WhatsApp eine Beschreibung Ihrer Beschwerden, aktuelle Röntgenbilder und – wenn möglich – Fotos aus dem Mundbereich senden.
Unsere Zahnärzte prüfen die Unterlagen und geben eine erste Orientierung zur möglichen Behandlung. Diese Einschätzung ersetzt jedoch nicht die endgültige Diagnose, die immer bei einer klinischen Untersuchung gestellt wird.
Alternativ können Sie eine kostenlose Voruntersuchung im Dentopol Beratungszentrum in Hanau vereinbaren. Außerdem organisiert unser Team regelmäßig kostenlose Beratungs- und Untersuchungstage in verschiedenen europäischen Städten.
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Die Informationen auf unserer Website dienen lediglich der allgemeinen Information und ersetzen weder eine Diagnose noch eine Behandlung. Da die Ergebnisse chirurgischer und interventioneller Eingriffe von Person zu Person variieren können, wird eine ärztliche Untersuchung vor dem Eingriff empfohlen.